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eine reise: chirongarten

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eine reise | teil sechs

Der Chirongarten

Während meiner Wanderung durch den Sonnengarten hatte ich einen weiteren Durchlass in der Eibenhecke gesehen. Er führt in einen Wüstengarten, in dem es nur Felsen, Geröll und Schotter gibt. Er wirkt auf den ersten Blick wenig einladend, es gibt keine ''gemütlichen'', heimeligen Ecken und keine schönen Ausblicke. Aber bald entdecke ich auf den kahlen Felsenhügeln in Ritzen und kleinsten Fugen Kakteen und Dickblattgewächse, die ihre kleinen, aber weithin leuchtenden Blüten der Sonne entgegenstrecken. Und eine kleine Quelle finde ich auf meinem Rundgang, dessen Wasser zwischen Steinen hervorquillt und sich in einem winzigen Becken sammelt. Als ich es mit der hohlen Hand schöpfe und probiere, schmeckt es überraschend kühl und frisch.

Fast habe ich den gesamten 'Garten' durchquert, als ich zu einem Sandplatz komme. Hier gibt es eine große Sandfläche und ein Lager mit Kies, Steinen und Sanden in unterschiedlichen Körnungen und Farben. Aus einem inneren Antrieb heraus beginne ich, mit dem Material ein Bild auf den Boden zu streuen und zu formen. Alles wird zu einem Symbol, ohne dass ich die Bedeutung in Worte fassen könnte. Ich weiß nur, dass es etwas in mir sehr tief verborgenes zeigt, etwas Wesentliches. Das Bild wird immer differenzierter und bald suche ich noch andere Materialien aus der Umgebung zusammen, um alles aus mir Hervorsprudelnde darstellen zu können.

Schließlich sinke ich neben meinem Bild in den Sand, erschöpft und gleichzeitig wie gereinigt. Noch lange schaue ich auf dieses Sandbild und fühle eine große Ruhe in mir. Dann verlasse ich den Platz, und für Chiron, den Hüter dieses Gartens, lasse ich eine Haarsträhne als Dank zurück.

(aus: "Der astrologische Garten" von Annette Fechner, Chiron Verlag Tübingen 2004)

 

 

 

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mondgartenNeptungarten Entwurf Neptungarten, der als ein Wassergarten mit fließenden Übergängen gestaltet ist, durch den ein Sandweg führt. Die Wege im Uranosgarten verlaufen im Zick-Zack, geben plötzliche Richtungsänderungen vor. Sie sind aus hellgrauem Splitt gebaut, die Einfassungen bestehen aus blaugrauem Betonstein.Saturngarten: Durch schwer zu öffnende Eisentore gelangt man in einen formalen Garten, in dessen Mitte vier Buchen einen schattigen Raum bilden.Bestandteil des Jupitergartens ist ein zentraler, runder, durch Bäume gesäumter Platz, in dessen Mitte eine Feuersäule brennt.Gartenentwurf Plutogarten: ein von Efeu und Pfeifenwinde überwucherter, mit schmiedeeisernem Tor ausgestatteter  Garten.Entwurf CHIRONGARTEN : Durch einen Wüsten- und Felsengarten schlängelt sich ein schmaler, unbefestigter Pfad.Entwurf des Erdengarten:ein formaler Garten mit von Buchsbaum gesäumten Wegen.Der Sonnengarten hat breite wassergebundene Wege mit Einfassungen aus gelbem Granit- Kleinpflaster.Entwurf des Mondgarten: Ein Spiralweg, ein schmaler Rasenpfad, führt durch diesen Garten. Im Merkurgarten wachsen viele reichblühende, oft graulaubige Sträucher und Stauden, die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln anziehen.Venusgarten - ein romantischer Garten in der Parkanlage PlanetenparkDer Marsgarten wird beherrscht von mächtigen Eichen.